Die 7 Essener Spiegel zur Selbsterkennung

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Om Swastiastu (balinesische Begrüßungsformel: Gott segne Dich)

Die sieben Essener Spiegel  zur Selbsterkennung und Heilung von Beziehungen

Wir leben in einer Welt von  Aktion und Reaktion auch als Ebene der Demonstration bekannt, in der Bewusstsein Wirklichkeit schafft. Wir manifestieren und ziehen magnetisch Menschen und Ereignisse durch unser Bewusstsein in unserer Leben.

Die sieben Essener Spiegel sind ein Weg zu verstehen, wie dieser Prozess funktioniert. Wir nutzen negative Erfahrungen als Sprungbrett  zur  Heilung und Stärkung.  Wenn des Lebens Walze Geröll entstehen lässt, können wir daraus Treppenstufen formen, die uns in unserer Entwicklungsstufe weiterbringen.

Der 1. Essener Spiegel reflektiert  uns das, was wir sind. Er zeigt uns, was wir selbst tun, wo wir Fehler gemacht haben oder verwundet sind.

Der 2. Essener Spiegel reflektiert, uns das, was wir beurteilen. Er zeigt uns, womit wir eine
emotionale Aufladung haben bzw. was uns emotional anspricht, oder  das wir entweder in der Vergangenheit verwundet worden und was nicht erlöst oder vergeben wurde. In diesem Spiegel kann man gut erkennen wenn wir mit einer emotionalen Ladung  /negativen Gefühlen urteilen und verurteilen, werden wir genau das in unser Leben ziehen was wir beurteilt haben.

Der 3. Essener Spiegel reflektiert uns, was wir verloren bzw. weggegeben haben oder uns genommen wurde. Wenn wir etwas in einem anderen sehen, was wir lieben und den Wunsch bekommen dies auch zu haben, ist es oft etwas, was wir verloren haben , verschenkt hatten oder uns in unserem eigenen Leben genommen wurde. Jede Beziehung ist eine Beziehung mit sich selbst und oft versuchen wir zurückzugewinnen, was wir verloren oder weggegeben haben, oder was uns als Kind genommen wurde.  Es kann sich dabei um Freude, Unschuld, Ehrlichkeit und Integrität, Mut und Liebe handeln. Das alles kann jedoch in uns selbst zurückgefordert werden.

Der 4. Essener Spiegel reflektiert uns unsere am meisten vergessene Liebe. Dies könnte ein Lebensweg sein, eine verlorene oder unvollendete Beziehung. Oft ist es ein vergangenes Leben, in dem eine falsche Schlussfolgerung aus der Vergangenheit gezogen wurde. Solche Beziehungspartner werden sich immer wieder finden, bis schließlich die richtige Erkenntnis oder Schlussfolgerung in der Seele als Weisheit erfahren wird.

Der 5. Essener Spiegel reflektiert uns unser Vater/Mutter-Verhältnis. Oft spricht man davon, dass wir unsere Vater oder unsere Mutter heiraten. Wir erleben oft mit den Ehepartnern  die gleichen gesunden oder ungesunden Muster, die wir als Kind gelernt haben. Die Väter und Mütter unserer Kindheit sind Götter. Es zeigt uns das gleiche Beziehungsverhältnis auf, dass wir mit anderen und dem Vater / Mutter /Gott-Prinzip haben.

Der 6. Essener Spiegel reflektiert uns die Suche nach der Dunkelheit, was auch „die dunkle Nacht der Seele“ genannt wird. Dies ist, wenn wir unsere größten Herausforderungen zu meistern haben, unsere größten Ängste uns begegnen – wir sammeln im Leben Werkzeuge, Methoden und Erkenntnisse um diesen Herausforderungen richtig begegnen zu können. Gott gibt einem Menschen nie mehr als dieser  verarbeiten kann. Und wir haben die Wahl in jeder anstehenden Erfahrung, dieses Ereignis als ein bewusster Schöpfer oder in der Opferrolle zu begrüßen.

Der 7. Essener Spiegel zeigt uns unsere eigene Selbstwahrnehmung. Andere Menschen werden uns wahrnehmen und behandeln uns danach, wie wir uns selbst wahrnehmen und behandeln. Wenn wir ein geringes Selbstwertgefühl haben und nicht unsere Weisheit und Schönheit anerkennen, dann werden andere uns auch nicht anerkennen. Wenn wir wütend sind, bitter und lieblos gegenüber anderen, werden uns diese Menschen wiederum oft in der gleichen Weise begegnen. Wenn wir unsere Wahrnehmung von uns selbst ändern,  verändern wir damit die ganze Welt ein Stück. Vielleicht ist es an der Zeit freundlich, liebevoll und mitfühlend, uns selbst und anderen zu begegnen? Ein Sprichwort sagt: „Der einzige Grund, warum jemand Macht über dich hat, ist weil Du etwas von ihm willst.“ In diesem Spiegel ist es möglich Liebe, Freude und die persönliche Gottverbindung zu erfahren.

Geheimnisse  zur Heiligung von zwischenmenschlichen Beziehungen

Halte Dein Herz immer im Himmel, egal was geschieht.
Liebe und lasse geschehen

Anders als in den meisten Beziehungen mit Ballast, unerfüllten Wünschen , Erwartungen,
Co-Abhängigkeit, Verwirrungen und Verstrickungen, werden in geheiligten  und somit heiligen Beziehungen diese Herausforderungen transzendiert, und darin  hat jeder das Recht das Steuer zu übernehmen. Viele kennen die alten Beziehungen und Möglichkeiten der Interaktion miteinander, welche ausgedient haben – doch solange wir nicht wissen, wie man eine  gute Beziehung führt, solange werden wir uns oft noch verzweifelt in Schmerzen, Leiden und Verwirrung wiederfinden.
Wir können Liebe, Mitgefühl und Leidenschaft aber auch ohne Ballast erleben. Wir können Wut, ohne Hass erleben, Einsicht erlangen ohne Beurteilung oder Verurteilung und wir können auch ohne Unterdrückung kommunizieren.

Wenn wir nicht uns nicht mitteilen aus Angst vor dem Verlust von Liebe, aus Angst vor Ablehnung, oder auch aus Angst vor Zustimmung, und dies in uns unterdrücken und ablehnen, schaffen wir damit eine Energieblockade, welche schließlich am Ende zu Krankheit führt. Außerdem kann, wenn der Damm bricht auch ein Ausbruch von Wut und Groll hervorkommen, welches die Menschen trifft, die unseren Weg kreuzen.

Indem wir uns um Selbstausdruck  ohne Unterdrückung , Ablehnung oder Unsicherheit also um gewaltfreie Kommunikation bemühen, helfen wir  anderen Menschen sich zu entwickeln und  können Ihnen so die Informationen geben, die sie brauchen um vorwärts zu kommen .

Wenn wir wirklich den Wunsch haben eine geheiligte und somit heilige Beziehung zu führen, müssen wir zunächst die volle Selbstverantwortung für unsere eigenen Einstellungen, Emotionen und Handlungen übernehmen. Es ist nicht länger angemessen etwas auf andere zu projizieren, andere zu beschuldigen oder jemand anderen verantwortlich für unser Leben zu machen – erst wenn wir dies durch Einsicht aufgeben, dann können die Liebe, die Freude, das Glück und auch die Fülle erlebt werden. Ein Sprichwort sagt: „Der einzige Grund, warum jemand eine Macht über dich hat ist, weil Du etwas von demjenigen willst.“

Liebe, Freude, Akzeptanz, Zustimmung oder Sicherheit  sind alles Eigenschaften, die in uns sind und nicht durch andere Menschen oder äußere Erfahrungen zu finden sind. Du kannst Liebe, Freude und Glück sein – habe  die Gewissheit, dass dies alles in dir ist. Akzeptiere und bejahe dich selbst. Ruhe voller Sicherheit in dir selbst und manifestiere deinen eigenen Reichtum und deine Fülle. Werde souverän und etabliere eine heilige Beziehunge mit deinem Selbst.

Liebe dich selbst genug, um nicht in die Dramen anderer Menschen zu verfallen, vor allem denjenigen, die jemand anderes nicht gewählt hat, um geheilt zu werden und  vorwärts zu gehen. Nimm dir die Zeit, die nötig ist zur Heilung deines Selbst von allen Wunden, Verletzungen und falschen Schlüssen aus früheren Erfahrungen.

Da wir wie bereits erwähnt in einer Welt von  Aktion und Reaktion leben, auch als Ebene der Demonstration bekannt, in der Bewusstsein Wirklichkeit schafft, manifestieren und ziehen wir magnetisch Menschen und Ereignisse durch unser Bewusstsein in unserer Leben.

Ist es nicht klug, zuerst uns selbst zu heilen und Liebe, Akzeptanz und Annahme unseres Selbst zu praktizieren? Denn wir ziehen Menschen und Ereignisse an, die uns ein Spiegelbild für unsere eigene Selbstliebe, unsere Selbstakzeptanz, für unsere Selbstermächtigung sowie für unser eigenes Glück und Sicherheitsdenken sind.

Eine ideale geheiligte und somit heilige Beziehung zu uns selbst oder zu anderen entsteht aus einer liebevollen, fröhlichen, weisen und somit kraftvollen Lebensweise – so  manifestieren wir das Göttliche in uns und ermöglichen so, dass die Liebe durch uns bedingungslos fließen kann und zwar ungebunden zu anderen und dem ganzen Leben. Dies ist eine Erfahrung zu der wir letzten Endes alle hingeführt werden.

(Quelle des englischen Originaltextes: http://www.eceti.org/documents/Sacred_Relationships.pdf  Copyright: James Gilliland 2008  Übersetzung: Markus Schmidt)

Om Santi, Santi, Santi (balinesisch: Möge überall Friede sein)
Der Autor Markus Schmidt ist energetischer Berater und Deeksha-Melukat-Geber in Würselen bei Aachen. Weitere Infos unter: www.energetik-vitalis.de.

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