Segnen heilt – dich und andere.

Om Swastiastu (balinesische Begrüßungsformel: Gott segne Dich)

Nach alten Überlieferungen wurde Deeksha schon vor tausenden Jahren im Himalaya genutzt. Spirituelle Meister gaben ihren Schülern eine geistige Segnung, indem Sie Ihnen einige Minuten die Hände über den Kopf hielten oder sogar auflegten. Die Absicht der Yogis bei diesen Segnungsritualen war, ihren Schülern dadurch ein erweitertes und vollkommeneres Bewusstsein zu vermitteln. Die Meister glaubten daran, daß Sie durch die Deeksha-Segnung einen Samen des Bewusstseins in Ihre Schüler legten, der nach einiger Zeit geistige Früchte tragen würde.

Segnen ist in unserer Zeit ein sehr altmodisches Wort geworden – doch segnen bedeutet „Annehmen, was ist.“ und das Göttliche in allem zu preisen. Indem wir uns, andere und bestimmte Situationen segnen, praktizieren wir die absolute Annahme dessen was gerade JETZT ist und erkennen gleichzeitig das gute, göttliche in allen Menschen und Dingen an, auch in scheinbar herausforderden Situationen. So kommen wir wieder in den Fluss des Lebens und können Blockaden und Groll überwinden, die uns letztendlich nur selbst schaden.

Zu segnen bedeutet auch, die allgegenwärtige universelle Schönheit anzuerkennen, die unseren materiellen Augen verborgen bleibt. Wir aktivieren mit dem Segnen das Gesetz der Anziehung, das aus dem entferntesten Winkel des Universums genau das, was wir erleben und woran wir uns erfreuen sollen, in unser Leben bringt. Unser Segen bewirkt bei anderen eine Auszeichung, eine Heiligung und Weihung des Guten, läßt anderen die göttliche Behütung zukommen, ja wir können anderen sogar so Glück schicken.

Alles und jeden ohne Unterscheidungen und Urteile zu segnen, ist die reinste Form des Schenkens. Auch ist es unmöglich, gleichzeitig zu segnen und zu verurteilen. Wenn es uns gelingt stets an diesem Wunsch zu segnen in Form eines tiefen und heiligen Gedankens festzuhalten, dann werden wir tatsächlich zu Friedensmachern und wir werden mehr und mehr überall das Gesicht Gottes, oder das Göttliche in allem erblicken und erkennen.

Seitdem ich an Pfingsten 2013 auf Bali war, habe ich selbst feststellen dürfen, das Segnen eine gute Methode ist die ständig nervende Last die wir Ego nennen abzuschütteln. Ständiges Segnen nimmt dem Ego die Zeit und die Energie, über seine selbst verursachten Probleme zu grübeln, seine Ängste oder Sehnsüchte zu äußern, oder der Egozentrik (dem ständig um sich selbst drehen) zu verfallen. Deksha hilft das kleine Ego auf eine crépedünne Unwirklichkeit zu reduzieren, welches dann hoffentlich eines Tages zu seinem ursprünglichen Nichts zusammenfällt.

Eine Haltung des beständigen Segnens hilft uns auf unserem spirituellen Weg weiterzukommen – Deeksha ist eine geistige Ausrichtung, die unsere Gedanken  wieder auf das Gute und Göttliche lenkt. Segnen bringt so den Geist ins Gleichgewicht und schafft uns einen stabilen Raum in einer sich ständig verändernden Welt der wachsenden Verwirrung.

Die Kunst des Segnens wird uns helfen auch in Zukunft immer in der Mitte des Rads unser Gleichgewicht zu finden. Die Narbe bleibt stehen, egal wie schnell das Rad sich dreht. Deeksha verankert uns in einer transzendentalen Dimension der göttlichen Allgegenwart, die unser ganzes Leben Stück für Stück verändern wird. Vorausgesetzt ist unsere Offenheit und unser Zulassen, damit es geschehen kann.

Om Santi, Santi, Santi (balinesisch: Möge überall Friede sein)
Der Autor Markus Schmidt ist energetischer Berater und Deeksha-Geber in Würselen bei Aachen. Weitere Infos unter: www.energetik-vitalis.de.

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